An der Ruhr gibt es allerhand zu entdecken. Und so ist das UNESCO Weltkulturerbe Zollverein schon das vierte Industriedenkmal im Ruhrgebiet welches ich Euch hier vorstellen möchte. Die Zeche Zollverein war einstmals die größte und leistungsstärkste Zeche der Welt mit der größten Zentralkokerei Europas. Als letzte der 291 Zechen in Essen beendete die Zeche Zollverein 1986 ihre Tätigkeit. Seit 1993 gibt es nun dort regelmäßige Führungen.

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Der Förderturm – Wahrzeichen der Zeche Zollverein

Wir haben uns für die Führung auf dem Denkmalpfad Zeche Zollverein entschieden. Diese beginnt im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche (45309 Essen, Fritz-Schupp-Allee 14). Eine mächtige Rolltreppe bringt den Besucher in das riesige Gebäude. Dort empfängt uns unser Führer und führt uns zunächst auf das Dach der Kohlenwäsche. Hier bekommen wir die Umgebung und die Entstehung der Halden erklärt.

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Das Gelände ist riesig
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Eine mächtige Rolltreppe empfängt uns…
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Blick vom Dach der Kohlenwäsche
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Der Bergbau hat die Topographie des Ruhrgebiets verändert
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Blick aufs Außengelände
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Schacht 1/2/8
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Der Kubus bestimmt die Architektur

Danach geht es weiter durch die Kohlenwäsche. Was muss es hier früher laut, warm und dreckig gewesen sein! Neben den alten Gerätschaften und der anschaulichen Darstellung der Gerätschaften imponiert auch die neue Nutzung als Eventlocation etc.

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Wo es heute sauber aussieht war es damals dreckig, heiß und laut
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Die Kohlenwäsche anschaulich dargestellt

Danach besichtigen wir den Außenbereich. Wir bekommen den Anblick gezeigt, den man prominenten Besuchern der Zeche vorbehalten hatte. Hier durfte es damals nicht nach Arbeit aussehen, alles war gepflegt und anschaulich. Die Architektur praktisch und funktionell. Quadratisch, praktisch, gut…. sagt man wohl heute.

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Diesen Anblick hat nur die “Prominenz” früher zu sehen bekommen
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Imponierend
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Funktionelle Architektur
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Die “Manschaftsbrücke” ohne Bedachung

Nun geht es dorthin, wo richtig hart geschuftet wurde. Zur Kohleförderung. Wir bekommen die Gleise gezeigt auf denen zu Hochzeiten 15.000 Loren ihre Bahnen zogen. Auch hier war es früher richtig laut denn die Loren schlugen ständig aneinander. Alles in allem wohl kein wirklich angenehmer Arbeitsplatz.

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Der Weg der Kohle
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Nur eine Lore…. früher waren es 15.000!
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Verkrustet…
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Industriekultur
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Arbeitsplatz

Unseren Besuch auf der Zeche haben wir dann mit einem kleinen Spaziergang über das Außengelände abgeschlossen. Auch dieses ist riesig und wir haben lange noch nicht alles gesehen. So fehlt uns beispielsweise noch der Skulpturenpark und die Kokerei die ebenfalls eindrucksvoll sein soll.

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Wieder draußen
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Auf den alten Gleisen
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Schacht 1/2/8

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Fazit:

Hier spreche ich eine klare Empfehlung aus! Lehrreich, interessant, sehenswert… Das UNESCO Weltkulturerbe Zollverein sollte man besucht haben!

Hintergrund:




Zeche Zollverein – dein Grubengold…
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