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Risiken beim Wandern im Gebirge und wie man sich dagegen schützt

Posted on August 20, 2018 By admin 13 Kommentare zu Risiken beim Wandern im Gebirge und wie man sich dagegen schützt
Allgemeines, Featured, Neue Artikel, Produkte, Tipps

[Werbung – Gastartikel] Ob bei einer Mehrtagestour im Mittelgebirge oder einer Wanderung im hochalpinen Gelände – wer in die Berge wandert, setzt sich einigen Risiken aus. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein: In die Berge zu gehen bedeutet, sich in die Wildnis zu begeben. Dort ist man als Wanderer für sich selbst verantwortlich und zumeist von der Zivilisation und einer schnellen Notfallversorgung abgeschnitten. So schön das Wandern auch ist: Risikofaktoren wie Wetterumschwünge, unsicheres Gelände und Steinschläge stellen deshalb Gefahren dar, die jeden Wanderer unversehens in eine gefährliche Situation bringen können.

[toc]

Risiken beim Wandern absichern
Nicht immer ist Wandern im Gebirge ungefährlich

Doch oftmals wird ein Unfall nicht durch externe Bedingungen verschuldet, sondern durch den Wanderer selbst. Selbstüberschätzung, mangelnde Kenntnisse und falsche Ausrüstung sind häufig die eigentliche Ursache für einen Unfall in einer risikoreichen Situation. Ein Blick in die Unfallstatistik des Deutschen Alpenvereins zeigt: Während die Zahl der tödlich verunglückten Bergsportler so gering wie noch nie ist, nimmt die Anzahl der Bergunfälle zu. Viele Wanderer und Kletterer werden unverletzt aus einer sogenannten Blockierungssituation gerettet. Dies zeigt, dass immer mehr Bergsportler ihre Fähigkeiten überschätzen und sich trotz mangelnder Erfahrungen in abgelegene Bergregionen vorwagen.

Wetterbedingte Unfälle

Wetterumbrüche stellen eine ernstzunehmende Gefahr dar, mit der im Gebirge aufgrund der geoklimatischen Bedingungen jederzeit zu rechnen ist. Plötzlich einsetzender Sturm und überraschende Gewitter können Wanderer zum Abbruch ihrer Tour zwingen. Auf nahezu allen anspruchsvollen Wanderungen ist dies jedoch nicht ohne weiteres möglich, da man sich in abgelegenen Gebieten befindet. Ein unerwarteter Starkregen kann innerhalb weniger Minuten die Sichtweise auf wenige Meter herabsenken und einen Wanderer die Orientierung verlieren lassen. Wer sich nicht in der Nähe einer Berghütte oder eines Unterstandes befindet, muss in der freien Natur Schutz suchen. Exponierte Stellen wie Lichtungen, Grate und Gipfel sowie einzelne Bäume und Wasserläufe sollte man bei Gewitter meiden.

Sucht man an einer Felswand oder in einer Höhle Schutz, ist es wichtig, eine Körperlänge Abstand von Wand und Decke zu halten. Am besten setzt man sich auf seinen trockenen Rucksack, legt alle metallenen Gegenstände ab und geht in Kauerstellung. Mit der 30-30-Regel lässt sich abschätzen, wann man sich in Gefahr befindet: Vergehen weniger als 30 Sekunden zwischen Blitz und Donner, kann die Situation lebensgefährlich sein, und erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz oder Donner ist man wieder sicher. Um nicht von einem Gewitter überrascht zu werden, ist es wichtig, immer den aktuellen Wetterbericht zu beachten. Oft treten Sommergewitter am Nachmittag oder am Abend auf – man kann sie durch einen entsprechend frühen Tourenstart häufig umgehen.

Schwieriges Gelände

Gerade im hochalpinen Gelände kann das Terrain zu einer Unfallgefahr werden. Viele risikoreiche Stellen lassen sich mit genügend Know-how und Erfahrung relativ sicher passieren. Wer jedoch nicht die richtige Gehtechnik anwendet oder zu wenig Erfahrung mit Schrofen, Geröllfeldern und Felsen hat, kommt schnell ins Straucheln. Stürze sind für fast jeden zweiten Wanderunfall in den Alpen verantwortlich! Die meisten Unfälle passieren beim Abstieg, wenn der Wanderer schon etwas erschöpft und weniger konzentriert ist. Grundsätzlich sollte man darauf achten, so viel Sohlenfläche wie möglich aufzusetzen. Wer sich zum Hang neigt, rutscht leichter weg, da der Körperschwerpunkt nicht mehr mittig in der Körperachse liegt. Vorsicht ist auch bei Schneefeldern und vereisten Stellen geboten. Ohne das richtige Schuhwerk ist ein sicheres Überqueren unmöglich.

Mangelnde Ausrüstung

Gute Wanderschuhe gehören zur Basis-Ausrüstung für jeden Bergsportler. Sie garantieren Trittsicherheit und entlasten die Füße. Passende, wärmende Kleidung ist ebenso ein Muss wie trockene Ersatzkleidungsstücke, in wasserdichte Packsäcke verstaut. Mindestens ein Wanderer der Gruppe sollte zudem eine Notfallapotheke und eine Rettungsdecke im Rucksack mitführen. Genaues Kartenmaterial sowie weitere Orientierungshilfen wie Kompass oder GPS-Gerät gehören ebenfalls zur Basis-Ausstattung.

Versicherung, ja oder nein?

Wer häufig in den Bergen unterwegs ist, sollte über eine zusätzliche Versicherung für Wanderunfälle nachdenken. Denn die gesetzlichen und privaten Krankenkassen zahlen einen Rettungseinsatz nur, wenn dieser medizinische Gründe hat. Im oben genannten Falle einer Blockierung würden die Einsatzkosten beispielsweise nicht übernommen werden. Mit einer Unfallversicherung ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite. Für Wanderer und andere Bergsportler, die regelmäßig auf schwierigen Touren im hochalpinen Gelände unterwegs sind, empfiehlt sich eine gute Risikolebensversicherung wie die von CosmosDirekt.

Der beste Unfallschutz ist und bleibt jedoch die Prävention. Um eine Wanderung sicher zu Ende zu bringen, ist es sehr wichtig, seine eigenen körperlichen und mentalen Fähigkeiten realistisch einschätzen zu können. Eine gute Vorbereitung der Tour und eine vollständige Ausrüstung sind weitere Grundvoraussetzungen, um Unfälle zu vermeiden. Auch in den Bergen gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

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Diese Artikel enthält bezahlte Werbung für CosmosDirekt.

Transparenz und Offenheit sind mein Credo und somit Verpflichtung beim Verfassen aller meiner Artikeln, dazu habe ich mich durch das Unterzeichnen des Outdoor Blogger Codex verpflichtet.

Schlagwörter: Risiken beim Wandern Versicherung Wandern Wandern im Gebirge Wandern Tipps

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13 thoughts on “Risiken beim Wandern im Gebirge und wie man sich dagegen schützt”

  1. Swetlana sagt:
    August 20, 2018 um 9:48 a.m. Uhr

    Hallo Jörg! Vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel! Nach unseren Abenteuern in Kirgistan kann ich es nur bestätigen. Wir wollten nächstes Jahr eine Gruppenreise mit Bergwandertouren anbieten. Jetzt weiss ich, auf was man alles bei der Vorbereitung achten muss. Es ist jede Menge Arbeit und nicht zu Spassen damit. Wo kann man Ihre Artikel liken? Ich finde es bei Ihnen nicht.
    Es ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass ich den Namen für den Blog geändert habe. Den alten Namen haben 99% der Leute falsch gelesen.

    Antworten
    1. Jörg sagt:
      August 20, 2018 um 3:57 p.m. Uhr

      Vielen Dank für Deinen Kommentar Swetlana. Die „Gefällt-mir-Funktion“ habe ich in meinem Block deaktiviert, weil ich irgendwo gelesen habe, dass das Probleme mit der neuen DSGVO geben könnte. Weiß zwar nicht, in wiefern das richtig ist aber es war mir auch nicht so wichtig viele Likes zu sammeln. Kommentare sind viel schöner 😉

      Liebe Grüße aus Limburg, Jörg

      Antworten
  2. chaoslady sagt:
    August 22, 2018 um 1:53 p.m. Uhr

    Hallo Jörg,
    ich finde diesen Artikel hilfreich, auch wenn wir nur wenige Wanderungen pro Jahr machen und meist nur in Odenwald, doch hat er mir vors Auge geführt, wie unvorsichtig wir durch die Gewohnheit werden. Manchmal verlaufen wir uns auch, weil die Wegbeschreibung unklar ist, wenn dann etwas passieren würde, wüsste keiner, wo wir sind… Jetzt bin ich wieder etwas wach gerüttelt, was die Wandervorbereitungen angeht.
    Liebe Grüße
    Natalia

    Antworten
    1. Jörg sagt:
      August 22, 2018 um 6:35 p.m. Uhr

      Vielen Dank für den lieben Kommentar Natalia! Ja, man geht oft viel zu blauäugig los… wie leicht kann was passieren!

      Liebe Grüße aus Limburg, Jörg

      Antworten
  3. Martina sagt:
    September 19, 2018 um 11:06 p.m. Uhr

    Hallo Jörg,
    wie gut, dass du mit deinem Artikel noch mal auf die Gefahren beim Wandern aufmerksam machst. Ein entsprechendes Aha-Erlebnis hatte ich tatsächlich auch schon. Allerdings waren wir zum Gelände falsch informiert worden. Ich war froh, dass ich heil aus der Situation rausgekommen bin.
    Liebe Grüße und allzeit unfallfreies Wandern
    Martina

    Antworten
    1. Jörg sagt:
      September 20, 2018 um 6:58 p.m. Uhr

      Hallo Martina,

      Ups! Dein Kommentar war in meinem Spam-Ordner gelandet. Ja, Wandern ist halt wirklich nicht ungefährlich. Gut, dass bei Dir alles glatt gegangen ist!

      Liebe Grüße,
      Jörg

      Antworten
  4. Tom sagt:
    Februar 15, 2019 um 2:42 p.m. Uhr

    Es ist mir wirklich mal Passiert, dass ich mit meinen Sneakern wandern war und das war wirklich ein nicht so sehr schönes Erlebnis zum einen nicht für meine Sneaker zum anderen nicht für meine Füße. Das hatte sich alles auch eher aus einer Not entwickelt. Zukünftig wird mir das nicht mehr passieren.

    Antworten
    1. Jörg sagt:
      Februar 19, 2019 um 9:10 p.m. Uhr

      Das glaube ich Dir Tom! Danke für den Kommentar und liebe Grüße,
      Jörg

      Antworten
  5. Jim Winkler sagt:
    April 24, 2019 um 9:26 a.m. Uhr

    Jetzt im Mai werde ich mit meiner Freundin auch viel wandern gehen in den Alpen. Wir werden natürlich vorher immer schön das Wetter beobachten. Schließlich wollen wir keine bösen Überraschungen.

    Antworten
  6. Mailin Dautel sagt:
    Juni 13, 2019 um 12:54 p.m. Uhr

    Mein Mann und ich wollen im Gebirge etwas wandern gehen. Wir beide kennen uns aber nicht sehr gut aus weswegen wir einen Bergführer mit uns haben. Die Ausrüstung ist wirklich wichtig. Ich habe gelesen, dass es am besten ist wenn man keine neunen Wanderschuhe verwendet und wenn man keine hat und neue kauft man diese extrem einlaufen sollte.

    Antworten
    1. Jörg sagt:
      Juni 13, 2019 um 1:04 p.m. Uhr

      Hallo Mailin,
      das kann ich nur unterschreiben! Viel Spaß beim Wandern!
      Liebe Grüße, Jörg

      Antworten
  7. Larissa Behrmann sagt:
    Juli 26, 2019 um 10:00 a.m. Uhr

    Schön in den Alpen wandern und dabei die Natur genießen war schon immer ein Traum von mir. Ich habe mit meinem Mann überlegt in 2 Wochen so einen Urlaub zu machen und finde toll, dass Sie auf die richtige Ausrüstung wie die Wanderschuhe hinweisen. In die werden wir gerne ein wenig investieren.

    Antworten
    1. Jörg sagt:
      Juli 26, 2019 um 11:08 a.m. Uhr

      Hallo Larissa,

      schön, dass Dir mein Artikel gefällt. Und ja, gute Ausrüstung ist gerade in den Bergen wichtig! Bei den Schuhen auf gar keinen Fall sparen!

      Liebe Grüße, Jörg

      Antworten

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