Wandern an der Nordküste Teneriffas: Barranco de Ruíz – San Juan de La Rambla

Diese schöne, mittelschwere Rundwanderung beginnt am Picknickplatz Barranco de Ruíz an der TF-5 von Puerto de la Cruz nach Icod de los Vinos. Die Tour findet man im Rother Wanderführer als Tour Nummer 15 und dort ist sie mit 8,5 km angegeben. Wir haben sie aber eigenmächtig mit einem Aufstieg zum Aussichtspunkt El Mazapé  hoch über San Juan de La Rambla und zum Lava-Pool um einige Kilometer erweitert.

Picknickplatz Teneriffa
Der Parkplatz an der TF-5, Gelegenheit zum Picknicken und ein paar Kioske
Teneriffa - Barranco de Ruíz
Schon vor Beginn der Tour gab es einiges zu sehen

Wir nehmen die Treppe direkt am Parkplatz und treffen auf einen Camino (Weg) der uns direkt in die wunderbare Barranco (Felsschlucht) de Ruíz führt. Der Weg steigt sachte bergan bis wir den Fuß einer Felswand passieren. Danach steigt der Weg in Serpentinen empor bis wir auf einer Hochfläche eine kleine Plaza namens La Vera erreichen. Auf dem Weg hier herauf bleibe ich immer wieder stehen um zu fotografieren, es bieten sich einfach herrliche Aussichten. Auf  der Plaza angelangt gönnen wir uns eine Pause und plaudern mit anderen Urlaubern.

Barranco de Ruíz
Barranco de Ruíz – eine wildromatische Schlucht
Teneriffa - Barranco de Ruíz
An der Felswand entlang
Teneriffa - Barranco de Ruíz
Oben angekommen
Teneriffa - Barranco de Ruíz
Blick zurück in die Schlucht – da unten sind wir irgendwo gestartet

Den anstrengendsten Teil der Wanderung haben wir auf der Plaza hinter uns gelassen. Nun geht es erstmal stetig bergab bis San Juan de La Rambla. Kurz vor der Ortschaft wird der Weg allerdings nochmal sehr abenteuerlich. Wir steigen eine kleine Schlucht hinunter, der Weg ist stellenweise sehr schwer zu erkennen. Im Wanderführer wird davor gewarnt, diesen Weg bei schlechtem Wetter zu gehen. Das können wir gut nachvollziehen.

Teneriffa - San Juan de La Rambla
Der Blick wendet sich gen Süden
Teneriffa, San Juan de La Rambla
Pflanzenwelt
Teneriffa, Eidechse
Tierwelt
Teneriffa, San Juan de La Rambla
Hinunter nach San Juan de La Rambla

San Juan de La Rambla ist erreicht. Da wir auch geocachen, lassen wir uns dazu verleiten, vom Dorf aus noch den Camino de los Difuntos bis zum Felsen „El Mazapé“ hinauf zu gehen. Jährlich am 24. Juni ist dieser Weg mit Fackeln beleuchtet, ebenso wie das Kreuz am Gipfel. Das muss ein toller Anblick sein. Wir begnügen uns mit der tollen Aussicht aufs Meer und das schöne Städtchen San Juan de La Rambla.

Teneriffa, San Juan de La Rambla
San Juan de La Rambla
Teneriffa, San Juan de La Rambla, el Mazapé
Aussicht vom Mazapé-Felsen

Wieder zurück in der Stadt besuchen wir noch den Lava-Pool und trinken einen Kaffee. Uns bleibt auch noch die Zeit La Rambla ein wenig zu erkunden. Besonders die Post hat es uns angetan, wir müssen noch unsere Ansichtskarten einwerfen und zögern einen Moment. Ob dieser Briefkasten tatsächlich noch geleert wird? Heute wissen wir: er wird geleert, die Karten sind gut in der Heimat angekommen.

Teneriffa, Lava-Pool
Der Lava-Pool in San Juan de La Rambla
Teneriffa, San Juan de La Rambla
Ob die Karten wohl in der Heimat ankommen?
Teneriffa, Playa de los Aquas
Der Küste entlang zurück zum Startpunkt

Von San Juan de La Rambla führt der Weg durch Bananenplantagen nach Las Aquas. In diesem kleinen Dörflein entdecken wir übrigens einladende Restaurants, wir hatten jedoch schon am El Mazapé unseren Proviant verzehrt. Den Küstenweg am Playa de las Aquas entlang kehren wir wieder zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurück.

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Fazit: Eine tolle Tour, wenn man es mal nicht so anstrengend mag. Dafür kann man auf den 8,5 km eine Menge sehen und erleben. Wir vergeben für die Wanderung 4 Sterne!

Das Wichtigste in Kürze - Anaga

Und zum Abschluss noch ein paar Informationen:

Ein wenig Landeskunde findet Ihr auf wikipedia.

Unser Hotel: Playa de los Roques.

Private Unterkünfte für Wanderer gibt es hier.

Unsere Wanderungen haben wir uns aus dem Rother Wanderführer Teneriffa herausgesucht.

Earthcaches, die wir auf Teneriffa besucht haben, findet Ihr auf cachoholic.de.

Ein schönes Reisevideo sowie weitere Berichte gibt es auf der Seite killerwal.com

Weitere Berichte über unseren Teneriffa-Urlaub findet Ihr hier und auf meiner Seite „GEWUM!“ unter dem Label Teneriffa

5 Kommentare

  1. Hallo.
    Dies ist wirklich eine schöne Rundwanderung, bei der die grösste Herausforderung, der steile Aufstieg, gleich am Anfang liegt. Dort sollte man die alte Gofio-Mühle nicht vergessen.
    Als etwas kürzere Version kann ich den Abstieg über die Finca San Juan auf dem uralten „Weg der Verstorbenen“, steil über dem Ort, empfehlen.
    Das Städtchen San Juan selbst ist auch einen Besuch und einen kleinen Rundegang wert. Ich habe hier ein paar Geschichten dazu erzählt:
    https://mitenerifeblog.wordpress.com/2017/12/26/500-jahre-geschichte/
    Liebe Grüsse aus Teneriffa,
    gerardo

    1. Vielen Dank. Das stimmt, es waren dort auch nur wenige Touristen unterwegs. Dabei eine ganz tolle Ecke! Ich wünsche einen schönen dritten Advent! Jörg

    1. Danke Rainer… und das ist nur eine der vielen schönen Wanderungen die man auf der Insel machen kann!

      Viele Grüße ins Warme!

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