Werbung* Es gibt Radstrecken, die stehen einfach auf jeder Bucket List. Die klassische Bodensee-Rundfahrt gehört definitiv dazu! In Kooperation mit den Profis von Radweg-Reisen habe ich mich auf das Abenteuer begeben, den drittgrößten Binnensee Mitteleuropas komplett aus der Sattelperspektive zu erkunden. Vor mir lagen weit über 200 Kilometer asphaltiertes Glück, drei Länder im fliegenden Wechsel, majestätische Alpengipfel am Horizont und jede Menge unvergessliche Momente. Packt die Fahrradtaschen, wir starten das nächste große Outdoorsüchtig-Abenteuer!

🚉 Anreise & Warm-up in Konstanz
Meine Reise beginnt mit einer etwas staureichen Autofahrt über Pforzheim nach Konstanz. Nachdem das Gepäck im traditionsreichen Hotel Halm direkt am Bahnhof sicher verstaut ist, mache ich mich mit Vorfreude auf den Weg zur Einsatzzentrale von Radweg-Reisen. Die schiere Dimension beeindruckt sofort: Stolze 1.000 Leihräder stehen hier in der Hochsaison für Radler bereit, wenn alle da sind. Ein super freundlicher Mitarbeiter zeigt mir die Werkstatt, gibt mir eine professionelle Einweisung in mein E-Bike und zeigt mir den dauerhaften Parkplatz, auf dem mein Auto die ganze Woche über deutlich günstiger steht als in den städtischen Parkhäusern.


Um das Urlaubsgefühl perfekt einzuläuten, zieht es mich am Abend in die historische Altstadt, die mich mit ihren mittelalterlichen Fassaden sofort verzaubert. Im gemütlichen Wirtshaus Bürgerstuben gönne ich mir erst einmal eine Portion herrlich frische, hausgemachte Spätzle. Ein kleiner, nächtlicher Verdauungsspaziergang direkt am glitzernden Seeufer rundet den Anreisetag ab. Ich schlafe tief und fest im Hotel und träume schon von den kommenden Kilometern.



Wissenswerter Fakt am Rande: Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee und blieb im Zweiten Weltkrieg als eine der ganz wenigen deutschen Städte aufgrund ihrer unmittelbaren Grenznähe zur Schweiz komplett von Bombardierungen verschont. Deshalb ist die wunderschöne historische Substanz der Altstadt bis heute so lückenlos erhalten geblieben.
🥦 Tag 1: Die Gemüseinsel Reichenau und der gigantische Rheinfall
Der Tag startet mit einem echten Wow-Effekt: Das Frühstück wird im prunkvollen, maurischen Saal des Hotel Halm serviert – was für eine majestätische Atmosphäre! Gut gestärkt packe ich meine Satteltaschen, wobei man strategisch vorgehen sollte, da das eigene Hauptgepäck dank des inkludierten Transfers manchmal erst nach einem selbst im nächsten Hotel ankommt. So steht es im Informationsmaterial von Radweg-Reisen. Auf meiner Reise wird das aber nicht passieren. Über eine geniale, zweispurige Radfahrbrücke mit eigenem Kreisel pedaliere ich aus Konstanz heraus, lasse ein kurzes Stück Industriegebiet hinter mir und folge den Bahnschienen zum ersten echten Natur-Highlight: dem malerischen Schilfgürtel des Wollmatinger Rieds.



Wenig später erreiche ich die geschichtsträchtige Insel Reichenau, die seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe gehört. Da meine Fähre nach Gaienhofen erst um 12:08 Uhr ablegt, bleibt reichlich Zeit, das Kloster Reichenau und die romanische Kirche St. Peter und Paul zu besichtigen. Ich sauge das entspannte Inselflair zwischen Blumen- und Gemüsefeldern förmlich auf. Nach einer kurzen Pause am Schiffsanleger und der folgenden Schifffahrt mit weitem Blick über den Bodensee verlasse ich in Gaienhofen das Schiff. Übrigens braucht man keine Panik beim Zu- und Ausstieg zu haben. Das freundliche Personal ist total hilfsbereit. Ab Gaienhofen bin ich dann das erste Mal richtig froh, mich für das E-Bike entschieden zu haben, denn es warten ein paar knackige, spürbare Steigungen auf dem Weg Richtung Schaffhausen.



In Öhningen nutze ich den letzten Lidl vor der Grenze, um mich noch einmal günstig mit Proviant einzudecken, bevor ich die Schweiz erreiche. Kurz darauf erreiche ich Stein am Rhein, ein absolutes Bilderbuch-Städtchen mit einer malerischen Fußgängerzone und bunt bemalten, historischen Rathausfassaden. Auf einem hügeligen Abschnitt des Radweges passiere ich Diessenhofen und erreiche Schaffhausen so früh, dass ich direkt zum weltberühmten Rheinfall weiterfahren kann. Nach diesem ohrenbetäubenden Naturschauspiel – immerhin stürzen hier im Sommer rund 600.000 Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe – checke ich im Hotel Kronenhof ein, wo ich super freundlich empfangen werde und den Tag beim Altstadtbummel ausklingen lasse.



🦅 Tag 2: Flussromantik, Störche und das erste Alpenpanorama
Nach dem erstklassigen Frühstück im Kronenhof zieht es mich zunächst wieder zum Schiffsanleger. Da am frühen Morgen noch herrlich wenig los ist, genieße ich die beschauliche Fahrt den Rhein entlang in vollen Zügen, während über mir majestätisch ein Zeppelin am Himmel kreuzt. Eigentlich sollte die Bootsfahrt bis Stein am Rhein gehen, aber das aktuelle Niedrigwasser zwingt mich zu einem verfrühten Ausstieg in Diessenhofen. Was wie ein kleiner Dämpfer klingt, entpuppt sich als absoluter Glücksfall: Ich wechsle spontan auf die andere Rheinseite und werde mit einer traumhaften Kulisse aus riesigen Sonnenblumenfeldern und wunderschönen Flussblicken belohnt.



Gegen Mittag erreiche ich nach den ersten 21 Kilometern erneut Stein am Rhein und rolle über die bekannte Grenze zurück nach Gaienhofen. Vor mir liegt nun ein komplett neuer, gut 40 Kilometer langer Abschnitt, den ich noch nicht kenne. Der Radweg führt mich durch ein Bilderbuchidyll: Bunte Sommerwiesen, klappernde Störche im Schilf und einladende Strandbäder säumen den Trail bis nach Radolfzell, wo ich mir eine wohlverdiente Kaffeepause gönne. Danach geht es ein kurzes Stück unspektakulärer an Straßen und großen Obstplantagen entlang, bis sich hinter Bodman plötzlich wieder der See vor mir öffnet.



Genau in diesem Moment traue ich meinen Augen kaum, denn im Hintergrund ragen zum allerersten Mal die hohen Gipfel der Alpen empor! Mit diesem Blick auf die beeindruckenden Felsformationen erreiche ich schließlich mein Tagesziel Überlingen. Mein Quartier, das komfortable Bad Hotel, liegt genialerweise direkt am Radweg und unmittelbar am See. So bleibt mir vor dem Abendessen noch jede Menge Zeit für einen gemütlichen Stadtbummel und ein eiskaltes Bier an der wunderschönen Uferpromenade, während mein Blick sehnsüchtig zum Schweizer Hausberg Säntis hinüberschweift.



🏰 Tag 3: Barockjuwele, eine geschichtsträchtige Burg und ein strenges Ordnungsamt
Heute steht ein extrem entspannter Genuss-Tag auf dem Programm, denn die Etappe nach Friedrichshafen ist gerade einmal etwas über 30 Kilometer lang. Direkt nach dem reichhaltigen Frühstück geht es vom Hotel aus auf den Sattel. Der Weg führt mich immer flach am glitzernden Wasser entlang, vorbei an idyllischen Bootsliegeplätzen. Unterhalb des auf einem Weinberg thronenden Klosters Birnau lege ich einen kurzen Stopp ein, um die Sonnencreme nachzulegen. Kurz darauf entscheide ich mich spontan für den knackigen Aufstieg hinauf zur barocken Basilika. Die Mühe lohnt sich, denn die Aussicht von der dortigen Klosterterrasse über den gesamten Überlinger See ist einfach atemberaubend.


Für die Weiterfahrt ignoriere ich die offizielle Fahrradstraße und wähle stattdessen die Route in direkter Ufernähe, die mich mitten durch ein herrlich ruhiges Naturschutzgebiet führt. Die berühmten Pfahlbauten in Unteruhldingen verpasse ich dabei irgendwie, darüber ärgere ich mich heute noch wenn ich die Bilder im Netz sehe. Dafür nehme ich mir aber umso mehr Zeit für das absolute Highlight des Tages: Meersburg. Die Stadt mit ihrer imposanten alten Burg und dem barocken Neuen Schloss ist ein absoluter Traum. Mein Outdoorsüchtig-Tipp für euch: Lasst das Fahrrad unbedingt unten in der Stadt stehen und schlendert ganz gemütlich zu Fuß durch die steilen, kopfsteingepflasterten Gassen!



Hinter Meersburg radle ich entspannt zwischen weiten Weinbergen und dem plätschernden Seeufer weiter, wo ausreichend Bänke zu einer Rast mit Aussicht einladen. Die Wellen klatschen an die Steine und es fühlt sich fast an wie am echten Meer. Ab Immenstaad verläuft der Radweg leider ein Stück direkt neben der Hauptstraße, lässt sich aber dennoch super flüssig fahren, während man an den riesigen Werkshallen von Airbus und Rolls-Royce vorbeirollt. Ein wichtiger Überlebens-Tipp für die Einfahrt nach Friedrichshafen: Benutzt dort auf keinen Fall den Gehweg, denn das lokale Ordnungsamt greift hier erbarmungslos durch und bittet Radfahrer sofort zur Kasse! Ich erreiche mein Ziel sehr früh, checke im modernen Hotel City Krone ein und nutze den Nachmittag für das faszinierende Zeppelin-Museum sowie ein deftiges Essen im schattigen Biergarten.




🇦🇹 Tag 4: Lindauer Trubel und alpines Gipfelglück in Österreich
Nach dem hervorragenden Frühstück im Hotel City Krone verlasse ich die Zeppelinstadt durch die Fußgängerzone. Schnell umfängt mich wieder die pure Natur: Kilometerweit geht es schnurgerade vorbei an fruchtbaren Obstwiesen. Der See versteckt sich zwar kurzzeitig hinter den Bäumen, aber das macht gar nichts, denn die mächtigen Berge im Hintergrund scheinen mit jedem Tritt in die Pedale näher zu rücken, während im azurblauen Himmel wieder ein Zeppelin seine Kreise zieht. In Langenargen genieße ich den herrlichen Seeblick inklusive Schloss (Montfort), bevor ich im wunderschönen Seepark Kressbronn eine ausgiebige Panoramarast einlege.



Auf bestens ausgebauten Radwegen durchquere ich beschauliche kleine Orte, bis ich die bayerische Inselstadt Lindau erreiche. Um auf die berühmte Insel zu gelangen, gibt es verschiedene Wege, unter anderem einen mit und einen ohne Bahnschranke. Ich erwische zielsicher den mit Schranke und stelle mich auf 15 Minuten Wartezeit ein, was dann zum Glück doch viel schneller geht. Auf der Insel selbst steppt sprichwörtlich der Bär, aber die weltbekannte Hafeneinfahrt mit dem bayerischen Löwen und dem Leuchtturm muss man einfach gesehen haben. Wer danach wie ich etwas Ruhe sucht, findet im Toskanapark auf dem Festland die perfekten, schattigen Rückzugsorte.


Weiter geht es auf einer breiten Fahrradstraße, bis mich kurz nach Mittag ein Schild mit der Aufschrift „Willkommen in Lochau“ begrüßt. Ich habe Österreich und das Bundesland Vorarlberg erreicht! Im Bregenzer Hotel Messmer steht mein Gepäck dank des perfekten Radweg-Reisen-Services bereits im Zimmer bereit. Nach einer schnellen Dusche hält es mich nicht auf dem Bett: Ich starte zu einer knackigen Wanderung hinauf zur 1.064 Meter hohen Pfänderspitze. Von hier oben hat man den ultimativen Dreiländerblick über den gesamten Bodensee und die Schweizer, deutschen und österreichischen Alpen. Ein absolut würdiger, grandioser Abschluss für einen perfekten Radtag!



🇨🇭 Tag 5: Über das Rheindelta grenzenlos in die Schweiz
Dass das Frühstück im Hotel Messmer in Bregenz ebenfalls absolute Spitzenklasse war, muss ich wohl kaum erwähnen. Direkt nach dem Start rolle ich ufernah aus der Stadt heraus und passiere noch einmal die gigantische Bregenzer Seebühne. Einen ersten Fotostopp lege ich an der rauen Bregenzer Ach ein. Hier regiert die Natur pur. Besonders gut gefällt mir kurz darauf die historische Holzbrücke, die über die Dornbirner Ach Richtung Fußach führt. Schließlich überquere ich den mächtigen Alpenrhein und radle auf den erhöhten Polterdämmen bis zum Altrhein. Oben auf dem Damm zu fahren ist ein echter Geheimtipp: Es ist viel weniger los und man genießt die weitaus bessere Aussicht über das gesamte, artenreiche Rheindelta.



Bei Rheineck überquere ich den Altrhein und erkunde das hübsche Schweizer „Städtli“. Grenzkontrollen oder Zöllner gibt es hier weit und breit nicht zu sehen. Bei einer kurzen Rast am Wegesrand werde ich prompt von ein paar zutraulichen Meisen überrascht, die frech versuchen, mir ein paar Brotkrümel direkt aus der Hand abzuluchsen. Hinter Rheineck verändert der Bodenseeradweg schlagartig seinen Charakter. Vorbei ist es mit der unberührten Natur, ab jetzt bestimmen schicke Marinas, edle Segelyachten und schon fast mondäne Luxushotels das Bild am Schweizer Südufer.



Viel zu schnell verfliegen die Kilometer und ich erreiche das schmucke Städtchen Arbon, wo ich im schnuckeligen und unheimlich charmanten Hotel de Charme Römerhof einchecke. Arbon weiß mit seinem historischen Kern, dem alten Schloss und der ehemaligen Klosteranlage sofort zu begeistern und lädt zu einem entspannten Abendspaziergang ein.



🏁 Tag 6: Mit Gegenwind ins Finale – der Kreis schließt sich in Konstanz
Der finale Tag meiner Bodensee-Rundreise beginnt mit den ersten spärlichen Regentropfen der Woche. Doch der Wettergott meint es gut mit dem Outdoorsüchtigen: Kaum habe ich meine Regenjacke mühsam aus den Tiefen der Packtasche hervor gekramt, verziehen sich die Wolken auch schon wieder und es bleibt trocken. Der Weg bis Romanshorn verläuft weitestgehend unspektakulär flach entlang der Bahnschienen. Ein echter Hingucker am Wegesrand ist die Autobau Erlebniswelt in Romanshorn, ein genialer Zwischenstopp für Autofans. Da das Museum aber leider erst um 10:00 Uhr seine Pforten öffnet, nutze ich die Zeit stattdessen für eine erste ausgiebige Pause direkt am Hafen.


Weiter geht es immer an der Bahnlinie entlang, wobei man ab und zu wunderbare Ausblicke auf den weiten See erhaschen kann. In der Nähe des Kantonsspitals Thurgau lege ich eine erneute kurze Rast ein. Obwohl die heutige Schlussetappe mit knapp über 30 Kilometern recht kurz ist, verlangt sie mir noch einmal alles ab: Ein ständiger, unerbittlicher Gegenwind bläst mir ins Gesicht und macht das Treten unerwartet anstrengend. Umso lustiger ist es zu beobachten, dass mir die Radler aus der Gegenrichtung mit bestem Rückenwind fröhlich pfeifend entgegenkommen. Nach einem kurzen Stopp an der sehenswerten Marina von Kreuzlingen ist das Ziel endlich in Sicht und Konstanz liegt direkt vor mir.

Ein bisschen Wehmut mischt sich in die Freude, als ich durch das nicht mehr betriebene Zollamt Emmishofer Tor zurück nach Konstanz rolle. Was für herrliche, erlebnisreiche Tage liegen hinter mir! Ich checke ein zweites Mal im nun schon vertrauten Hotel Halm ein. Da mir noch etwas Zeit bleibt, nutze ich das im Reisepaket inkludierte Ticket für das Rosgartenmuseum. Die zahlreichen regionalen Exponate lassen mich noch einmal gedanklich an die vielen schönen Stationen unserer Reise zurückdenken. Auch die tief bewegenden Erläuterungen zu den Schicksalen Konstanzer Bürger während der Zeit des Nationalsozialismus beeindrucken mich sehr. Nun hat sich der Kreis geschlossen. Diese durch Radweg-Reisen perfekt organisierte Tour war einfach ein rundum gelungenes Abenteuer!



ℹ️ Lust auf dein eigenes Bodensee-Abenteuer?
Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, das schwäbische Meer ganz entspannt aus der Sattelperspektive zu erkunden, kann ich euch den Bodensee-Radweg mit Radweg-Reisen nur wärmstens empfehlen. Damit ihr seht, wie perfekt organisiert und komfortabel so eine Reise abläuft, habe ich euch hier die von mir getesteten Unterkünfte, Highlights und genialen Services übersichtlich zusammengefasst!
🛌 Meine Unterkünfte auf der Tour
- Hotel Halm, Konstanz (Anreise & Finale): Ein echtes Traditionshaus direkt am Bahnhof. Das Frühstück im prunkvollen maurischen Saal ist ein absolutes Erlebnis!
- Hotel Kronenhof, Schaffhausen (Tag 1): Fahrradfreundliches Hotel mit super herzlichem Empfang und exzellentem Frühstück.
- Bad Hotel, Überlingen (Tag 2): Geniale Lage direkt am Bodenseeradweg und unmittelbar am Ufer mit freiem Blick auf die Alpen.
- Hotel City Krone, Friedrichshafen (Tag 3): Modernes Hotel inmitten der Fußgängerzone – perfekt, um nach der Etappe direkt das Zeppelin-Museum anzusteuern.
- Hotel Messmer, Bregenz / Österreich (Tag 4): Komfortables Hotel im Vorarlberg mit tollem Frühstück. Idealer Ausgangspunkt für die Wanderung auf die Pfänderspitze.
- Hotel de Charme Römerhof, Arbon / Schweiz (Tag 5): Ein wunderschönes, absolut schnuckeliges Hotel mit ganz viel historischem Charme direkt in der Altstadt.
🎯 Must-Sees & Erlebnisse am Wegesrand
- UNESCO-Welterbe Insel Reichenau: Berühmt für das historische Kloster, die romanische Kirche St. Peter und Paul und die weiten Gemüsefelder.
- Der Rheinfall bei Schaffhausen: Der größte Wasserfall Europas ist ein absolutes Pflichtprogramm auf der Tour.
- Meersburg: Die wunderschöne historische Unter- und Oberstadt mit der ältesten bewohnten Burg Deutschlands
- solltet ihr unbedingt zu Fuß erkunden.
- Zeppelin-Museum (Friedrichshafen): Ein faszinierendes Highlight, das euch tief in die Geschichte der Luftschifffahrt eintauchen lässt und direkt an der Uferpromenade liegt.
- Pfänderspitze (Bregenz): Der 1.064 Meter hohe Hausberg bietet den ultimativen Dreiländerblick über Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wer nicht wandern möchte: es gibt auch eine Seilbahn!
- Rosgartenmuseum (Konstanz): Ein faszinierendes Regionalmuseum, dessen Eintritt im Programm von Radweg-Reisen bereits inkludiert war.
💡 Warum mit Radweg-Reisen? Und ein paar ernst gemeinte Tipps für den Bodenseeradweg
Eine Radreise in die Hände von Radweg-Reisen zu legen, bedeutet schlichtweg Genuss ab der ersten Minute. Der größte Pluspunkt ist das absolute Rundum-sorglos-Gefühl: Ihr müsst euch weder um die Hotelbuchungen noch um den täglichen Gepäcktransport kümmern. Eure Taschen oder Koffer warten abends einfach schon im nächsten Hotel. Dazu kommt der unschlagbare Service beim Start in Konstanz mit günstigem Parkplatz und einer professionellen Einweisung in die top gepflegten Leihräder. Und falls unterwegs doch mal eine Panne passiert? Radweg-Reisen hat zwar kein eigenes Werkstattnetz um den See, liefert im Begleitheft aber eine Liste lokaler Fahrradwerkstätten mit. Das Beste daran: Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt der Veranstalter am Ende unkompliziert die Reparaturrechnung. Man schaltet den Kopf also trotzdem ab und tritt einfach nur in die Pedale.


Damit eure eigene Tour ein voller Erfolg wird, möchte ich euch aber noch ein paar ernst gemeinte und ehrliche Tipps mit auf den Weg geben. Der Bodenseeradweg ist wunderschön, kann in der Hochsaison aber auch richtig voll werden.
- Tragt bitte immer einen Helm! Ich spreche hier aus eigener, schmerzhafter Erfahrung: Vor ein paar Jahren bin ich auf einer ähnlichen Tour schlimm gestürzt. Mein Helm hat mir damals sprichwörtlich das Leben gerettet. Macht hier keine Kompromisse – Sicherheit geht immer vor!
- Nehmt aufeinander Rücksicht! Der Radweg gehört uns allen: Pendlern, Genussradlern, Familien und Rennradfahrern. Fragt euch selbst: Muss man wirklich immer zu zweit nebeneinander fahren und den Weg blockieren? Hintereinander fahren entspannt die Lage oft ungemein und sorgt dafür, dass alle sicher und stressfrei ans Ziel kommen.
- Unterschätzt die Sonne nicht! Durch den ständigen, erfrischenden Fahrtwind merkt man oft gar nicht, wie intensiv die UV-Strahlung am Wasser ist. Packt euch unbedingt eine gute Sonnencreme in die Lenkertasche und cremt euch regelmäßig nach – ein fieser Sonnenbrand verdirbt schnell den Spaß am nächsten Radtag.



* Zu dieser Radreise am Bodensee wurde ich von Radweg-Reisen eingeladen. An dieser Stelle möchte ich mich dafür herzlich bedanken!
Transparenz und Offenheit sind mein Credo und somit Verpflichtung bei allen meinen Berichten und Produkttests.
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