Durch Höhlen und Schluchten

Der Höhlen- und Schluchtensteig bei Andernach gehört zu den Traumpfaden Rhein-Mosel-Eifel. Und er ist tatsächlich ein traumhafter Pfad. Vergangenen Sonntag stimmte das Wetter und so haben wir uns auf den Weg gemacht. Schon am Parkplatz Bergwege waren wir überrascht wie gepflegt es hier zugeht. Sogar an eine Schuhputzstation wurde gedacht.

die Übersichtskarte am Parkplatz
Schuhe putzen nicht vergessen!

Zunächst einmal führt der Weg dann bergab über das offene Feld bevor man dann in ein kleines Tal eintaucht welches zur Krayermühle und danach ins Pöntnertal führt.

 

 

Nun hat man einen steilen Anstieg vor sich, aber dieser lohnt sich. Nach einigen hundert Metern darf man nämlich den Schweppburgenblick genießen. Von dort aus geht es relativ eben bis zum Panoramblick „Schöne Aussicht“.

Der Schweppenburgblick
Panoramablick Schöne Aussicht

An der schönen Aussicht war heute ganz schön was los. Aber wir konnten ein Plätzchen auf einer Bank ergattern, nicht ganz vorne aber immerhin. Nachdem wir uns ausgiebig gestärkt und an der Aussicht erfreut hatten setzten wir unseren Weg fort. Nun führt der Hermann-Löns-Pfad in Serpentinen bergab zum Jägerheim und zu den Trasshöhlen. Hier beginnt der Traumpfad dann so richtig erlebnisreich zu werden.

 

 

Im Biergarten des Jägerheim gönnten wir uns einen leckeren Cappucino. Hier kann man scheinbar auch gut essen. Jedenfalls machten die Gäste einen zufriedenen Eindruck. Nach der kurzen Rast betätigten wir uns dann als Höhlenforscher. Die begehbaren Trasshöhlen sind wirklich beeindruckend. Nach Durchquerung der letzten Höhle überquert man dann die B412 und erreicht nach kurzer Zeit die alten Mauern der Klosterruine Tönisstein. Von da aus geht es durch die Wolfsschlucht. Beeindruckende Felsformationen säumen diesen Abschnitt des Weges. Schautafeln informieren über die Entstehungsgeschichte und zum Abschluss gibt es sogar noch einen Wasserfall. Gigantisch!

Der Eingang zu den Trasshöhlen
Der Höhlenforscher

 

 

Nach Durchquerung der wildromantischen Wolfsschlucht kommt man noch durch ein kleines Tal am Wassenacher Bach. Hier gibt es zwei Mineralquellen. Allerdings nicht als Trinkwasser geeignet. Auch hier bieten sich Bänke für eine Rast an. Der Traumpfad führt abschließen durch den Wald hinauf und über Felder wieder zurück zum Parkplatz Bergwege.

In der Wolfsschlucht
Noch hält er sich
Zum Abschluss noch ein Wasserfall

 

Unser Fazit:

Ein Traumpfad welcher diesen Namen verdient hat. Abwechslungsreich, interessant, gepflegt und beeindruckend. Wer die Einsamkeit beim Wandern schätzt sollte sich allerdings nicht gerade einen sonnigen Sonntag für die Tour aussuchen. Zur offiziellen Seite geht es hier. Dort kann man über den interaktiven Tourenplaner auch den GPS Track herunterladen was in Anbetracht der guten Ausschilderung allerdings eigentlich nicht nötig ist. Die passenden Reiseführer und mehr findet Ihr im Outdoorsüchtig-Shop.

 

 


14 Kommentare

  1. Hallo,habe gerade mir Deine Seite angesehen, und finde es sehr Intressant, das wir beide mit dem gleichen Weg unseren Blog starten.
    Viel erfolg und Spaß beim Wandern.
    Gruß Sven

    1. Hallo Sven,

      ja, das ist wirklich witzig. Ist aber auch ein Weg über den (zurecht) viel gebloggt wird! Dir auch viel Erfolg mit deinem neuen Blog.

      Gruß Jörg

  2. Huhu Jörg,

    guten Start für deinen neuen Blog!!! Wir haben den Weg im Winter absolviert, da wars doch eher trostlos muss man gestehen, aber die Fotos bei Sonne hier sind sehr schön.

    Ganz viele Grüße aus Köln

    Simone

    1. Hallo Simone,

      na klar, solche Wanderungen sind immer vom Wetter abhängig. Bei Sonne ist es überall schön! Danke dir für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße aus Limburg!

      Jörg

  3. Moin Jörg!

    Erst mal Glückwunsch zum Einstieg.
    Mir hat dieser Traumpfad auch besonders gefallen und er wird mit Sicherheit noch einmal „fallen“. 😉

    Immer gute Schuhe und das passende Wetter:

    LG: „Wanderteufel“ Mungo

    1. Hallo Mungo!

      Dankeschön! Ich denke auch, dass man diesen Weg mehrfach gehen kann. In umgekehrter Richtung wäre zum Beispiel auch einmal interessant. Da ergeben sich bestimmt wieder ganz andere Aus- und Eindrücke. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

      Liebe Grüße, Jörg

  4. Diesen Weg bin ich auch schon mit meinem Sohn (11) gegangen. Der ist wunderschön. Besonders die Höhlen und das klettern darin hatten es ihm angetan.

    Schöne Bilder.

    Gruß
    Jutta

    1. Hallo Jutta,

      das kann ich mir lebhaft vorstellen. Unseren Kindern hätte das damals sicherlich auch gefallen.

      Liebe Grüße, Jörg

  5. Hallo Jörg,
    da hast du dir einen sehr schönen Weg für deinen ersten Bericht ausgesucht. Ich war da im letzten Sommer und besonders der Teil ab den Trasshöhlen und durch die Wolfsschlucht haben mich sehr beeindruckt. Wobei mir einfällt: im Sommer ist Mückenschutz zu empfehlen. Ich war anschließend arg zerstochen.
    Ein toller Weg, prima geschriebener Bericht und klasse Bilder. Ich freue mich schon auf das, was als nächstes kommt.
    LG und Glückwunsch zum aus der Taufe gehobenen neuen Blog
    Elke

    1. Hallo Elke,

      danke für das Kompliment und die Glückwünsche! Ich fand den Start dieses Blogs äußerst spannend und nun freu ich mich, dass er scheinbar ganz gut ankommt.

      Liebe Grüße, Jörg

    1. Hallo Jürgen,

      danke dir! Und damit hast du den allerersten Kommentar auf diesem neuen Blog geschrieben! Das kannn dir keiner mehr nehmen 😉

      viele Grüße aus Limburg, Jörg

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