Wanderland Mecklenburg-Vorpommern

Wandern in Mecklenburg-Vorpommern

Werbung* Wandern in Mecklenburg-Vorpommern! Nach den vielen “Berggeschichten” der letzten Monate ein echtes Kontrastprogramm. Auf Einladung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e,V. durfte ich das nord-östlichste der deutschen Bundesländer erwandern. Sage und schreibe sechs Urlaubsregionen habe ich mir in ebenso vielen Tagen angeschaut. Und was ich gesehen habe, hat mich begeistert. Deshalb erwartet Euch in den nächsten Wochen hier im Blog ein neues Special: Wandern in Mecklenburg-Vorpommern. Und einen kleinen Vorgeschmack möchte ich Euch heute schon geben.

Sneak Preview Wandern in Mecklenburg-Vorpommern
Wandern in Mecklenburg-Vorpommern: ein Ausblick

Steife Brise und Backsteingotik

Mecklenburg-Vorpommern – das sind Sandstrände und steife Brise an den Ostseeküsten, stille Seen und unberührte Natur im Landesinneren, Ostseebäder und von Backsteingotik geprägte Städte. Aber auch beeindruckende Panoramen, die man auf abwechslungsreichen Wanderwegen entdecken kann. Immer wieder überraschend und niemals langweilig. Mit der Bahn nach Hamburg und dem Mietwagen nach Ahrenshoop ging es zum ersten Anlaufstelle in Mecklenburg-Vorpommern: auf die Halbinsel Fischland Darß-Zingst.

Wanderland Mecklenburg-Vorpommern
Wanderland Mecklenburg-Vorpommern

Rad- und Wanderspaß auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

Die Halbinsel liegt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns und besteht zu einem großen Teil aus dem Nationalpark “Vorpommersche Boddenlandschaft”. Diese zauberhafte Landschaft habe ich zunächst auf einer Radtour von Ahrenshoop an der Westküste nach Born und über die Boddenseite zurück erkundet. Das Meer, Born mit seiner Fischerkirche, reetgedeckte Häuschen und Wustrow mit seinem kleinen Hafen. Ein toller Auftakt!

Wandern in Mecklenburg-Vorpommern (Bank am Meer)
Westküste Fischland-Darß-Zingst

Die anschließende Wanderung auf dem Leuchtturmwanderweg bei Prerow hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck. So schön kann Wandern in Mecklenburg-Vorpommern sein. Vom Ostseebad Prerow aus wanderte ich durch den Wald zum Leuchtturm am nördlichsten Punkt der Halbinsel. Am Strand entlang und auf einem Bohlensteg durch die Dünen ging es dann zurück nach Prerow.

Wandern auf dem Leuchtturm-Wanderweg
Unterwegs auf dem Leuchtturm Wanderweg bei Prerow

Kreidefelsen und Buchenwälder – die Insel Rügen

Etwas weiter ostwärts dann eine “richtige” Insel: Rügen. Die berühmten Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund hatte ich schon oft auf Bildern gesehen. Von Sassnitz aus durfte ich sie nun auf einer Wanderung selbst erkunden. Und das war eindrucksvoller, als ich es mir eigentlich ausgemalt hatte. Immer wieder Panoramablicke über das Meer und auf die Steilküste. Das muss man gesehen haben.

Blick auf die berühmten Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund
Blick auf die berühmten Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund
Wandern in Mecklenburg-Vorpommern Kreidefelsen Rügen
Und weil es so schön ist: nochmal von unten!

Schon auf dem Weg von Sassnitz zum Welterbeforum Kreidefelsen war es mir aufgefallen: die Insel ist überaus waldreich. Und auf der Wanderung vom Ostseebad Binz durch die Granitz wurde ich erneut von viel Wald und Natur überrascht. Durch das Biosphärenreservat und vorbei am Jagdschloss Granitz ging es nach Sellin. Und von dort aus mit dem “rasenden Roland”, einer historischen Dampflok, zurück zum Ausgangspunkt.

Schwarzer See im Naturpark Granitz
Auch das ist Rügen – der “schwarze See” im Biosphärenreservat Granitz

Usedom – die Heeresversuchsanstalt und das Achterwasser

Am dritten Tag ging es noch weiter nach Osten und wieder auf eine Insel. Und zwar auf die an der pommerschen Bucht gelegene Insel Usedom. Zunächst einmal ein Stück zurück in die Vergangenheit. Auf einer Radtour über das Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt erfuhr ich einiges über das Geheimprojekt V2. Aber es war auch schön zu sehen, wie sich die Natur das Areal zurück geholt hat.

Museum Heeresversuchsanstalt Peenemünde
Historisch-Technisches Museum Peenemünde
Heeresversuchsanstalt Peenemünde
Die Natur holt sich ihr Areal zurück

Einen schönen Panoramablick auf das sogenannte “Achterwasser” hatte ich dann auf dem sage und schreibe 32 Meter hohen “Weißen Berg” auf der Halbinsel Gnitz. Und vom 60 m hohen Steckelsberg durfte ich nochmals auf die Ostsee blicken, bevor es dann ins Landesinnere ging.

Blick aufs Achterwasser
Weißer Berg Gnitz – Blick aufs “Achterwasser”

Natur pur – die Mecklenburgische Seenplatte

Und dort war zunächst der Nationalpark Müritz mein Ziel. Gemeinsam mit einem Ranger wanderten wir vom Nationalparkamt Schwarzenhof zu einem Beobachtungsturm am Specker See. Ich war ziemlich aufgeregt, denn ein Hirschbrunftkonzert hatte ich vorher noch nie erlebt. Nach diesem Naturereignis wanderte ich von Speck zum Käflingsbergturm. Wieder ein tolles Stück Wandern in Mecklenburg Vorpommern. Und die Aussicht auf dem Turm war gigantisch.

Blick auf die Seenplatte
Blick auf die Mecklenburgische Seenplatte

Viel Natur gab es auch im Tal der Eisvögel bei Bad Stuer zu bestaunen. Und auch jede Menge Historie. Denn Bad Stuer war schon im Jahre 1845 Wasserheilanstalt. Über die ebenfalls historische Hubbrücke in Plau am See fuhr ich zur nächsten Wanderung in Krakow am See. Vom Jörnberg mit seinem Aussichtsturm hatte ich nochmals eine großartige Aussicht auf die Mecklenburgische Seenplatte und die Halbinsel Lehmwerder ist Idylle pur.

Wandern in Mecklenburg-Vorpommern - durchs Tal der Eisvögel
Wandern in Mecklenburg-Vorpommern – durchs idyllische Tal der Eisvögel
Hubbrücke Plau am See
Die Hubbrücke in Plau am See

Steife Brise an der Mecklenburgische Ostseeküste

Nach den Seen wieder an die See! Die Mecklenburgische Ostseeküste war mein nächstes Ziel. Auf der Insel Poel nahm ich an einer vogelkundlichen Wanderung zur Vogelschutzinsel Langenwerder teil. Da hieß es: Schuhe aus und Hose hochkrempeln. Denn zur Insel mussten wir durch bis zu knie-hohes Wasser waten. Bei der Wanderung erfuhr ich nicht nur Wissenswertes zu Flora und Fauna auf der Insel, sondern erhielt auch interessante Einblicke in die Arbeit eines Vogelwartes.

Vogelparadies Langenwerder
Langenwerder – ein Vogelparadies

Mit Kühlungsborn durfte ich ein weiteres Ostseebad besuchen. Über die mondäne Strandpromenade ging es geradewegs in die Natur. Am Strand ließen wir uns bei der Suche nach einem “Hühnergott” eine steife Brise um die Ohren blasen. Der idyllische Riedensee hat mich genauso begeistert wie das Panorama am Leuchtturm Bastorf. Wie vielseitig doch das Wandern in Mecklenburg-Vorpommern ist!

Möwe an der Ostseeküste
Steife Brise an der Ostsee
Blick über den Riedensee zum Leuchtturm Bastorf
Blick über den Riedensee zum Leuchtturm Bastorf

Natur und Kultur in der Landeshauptstadt Schwerin

Und zum Abschluss noch einmal Seen! Denn Mecklenburg-Schwerin hat mehr zu bieten als nur das Schloss (welches ohne Zweifel aber ein Highlight ist). Mich verschlug es zuerst an den Schweriner Außensee, an dem man richtig schön wandern kann. Von Hohen Viecheln wanderte ich immer am See entlang bis zum Schloss Wilibald.

Idylle am Schweriner Außensee
Idylle am Schweriner Außensee

Bei einer interessanten Stadtführung in Schwerin lernte ich einiges über die Geschichte der Landeshauptstadt kennen, erhielt Insider Tipps zur Einkehr, warf einen Blick in die Schelfstadt und umrundete dann doch schließlich noch das Schweriner Schloss. Imposant!

Das Schweriner Schloss
Ein Muss: das Schweriner Schloss

Wandern in Mecklenburg-Vorpommern – Fortsetzung folgt!

Es gab also einiges zu sehen und zu erleben beim Wandern in Mecklenburg-Vorpommern. Viel zu viel, um es in einen einzigen Artikel zu packen. In den nächsten Wochen werdet Ihr hier mehr erfahren. Ich freue mich darauf, Euch in eine abwechslungsreiche und lohnende Wanderregion mitzunehmen!

Achterwasser
Fortsetzung folgt, denn ich habe noch einige Bilder und Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern!

Special #aufnachmv – bislang erschienene Berichte:

Disclaimer

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*Zu dieser Recherchereise durch Mecklenburg-Vorpommern wurde ich vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.  eingeladen. Dafür meinen allerherzlichsten Dank! Die Kooperation mit dem Anbieter hat meine Berichterstattung jedoch in keinster Weise beeinflusst und ich gebe hier ausschließlich und ehrlich meine persönlichen Eindrücke wieder.

Transparenz und Offenheit sind mein Credo und somit Verpflichtung bei allem, was ich schreibe, dazu habe ich mich durch das Unterzeichnen des Outdoor Blogger Codex verpflichtet.

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8 Kommentare

    1. Vielen Dank liebe Sabine. Fischland-Darß-Zingst hat mir auch soooo sehr gefallen. Aber auch die anderen Regionen hatten eine ganze Menge zu bieten. Liebe Grüße!
      Jörg

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