Berge und Schluchten – der Bergschluchtenpfad Ehrenburg

Nachdem wir letzte Woche eine Traumschleife am Rhein erwandert hatten, sollte es diesmal wieder ein Traumpfad an der Mosel sein. Bei nicht ganz so schönem, aber immerhin durchgängig trockenen Wetter, haben wir uns den Bergschluchtenpfad Ehrenburg ausgesucht. Auch dieser Traumpfad hat uns mit seinen vielen Aussichten nicht enttäuscht.

Die Übersichtstafel am Startpunkt der Tour

Geparkt haben wir an einem an den Wochenenden kostenlosen Parkplatz (Salzwiese) in Brodenbach. Von hier aus geht es ein Stück durch den Ort, schon auf dem Traumpfad entlang, zum eigentlichen Start der Tour in der Niederbachstraße. Hier überqueren wir den Nickelsbach, gehen diesen ein Stück entlang und dann beginnt schon einer der steilsten Aufstiege unserer heutigen Wanderung. Es geht hinauf zur Teufelslay von wo aus wir den ersten schönen Ausblick auf die Mosel haben. Hier gibt es auch eine Schutzhütte an der wir nach dem ersten Anstieg kurz verschnaufen.

Ausblick von der Teufelslay
Und wieder die Mosel, diesmal vom Schafberg aus
Und das sogar mit Relaxliege!

Doch es geht noch weiter bergauf. Man überquert die L207 und anschließend den 363 m hohen Schafberg. Danach überqueren wir wieder die Landesstraße, diesmal geht es allerdings bergab. Hier hat man freie Sicht auf das Moseltal. Ihr ahnt es vielleicht schon, an Wildenbungert vorbei führt der Traumpfad natürlich wieder bergaufwärts, es geht an der Antoniuskapelle vorbei und in  und an der Antoniuskapelle erreichen wir Nörtershausen. Wir sind jetzt auf 378 Meter und damit am höchsten Punkt der Tour. Dementsprechend bietet uns hier eine phänomenale Aussicht.  Auch hier gibt es eine kleine Kapelle und ein paar Bänke zum Ruhen.

Die Kapelle in Nörtersberg, ein guter Platz für eine Pause
Auch wieder mit atemberaubender Fernsicht

Anschließend folgen wir den breiten Weg hinab zur Schutzhütte Brodenbachtal. Dieses Wegstück erscheint im Vergleich zu anderen Streckenabschnitten fast ein wenig langweilig. Als Entschädigung wandert man aber dann durch ein wildromantisches Tal den Brodenbach entlang. Beeindruckend hier vor allen Dingen das „Donnerloch“, eine ehemalige germanische Kultstätte. An der „Grünemühle“ (Vorsicht, keine Gaststätte) endet dann der Weg durch das Brodenbachtal und es folgt ein weiterer kraftraubender Anstieg.

Das Brodenbachtal ist wildromantisch
Das Donnerloch, ehemalige germanische Kultstätte

Nun wandern wir aber dem eigentlichen Highlight der Tour entgegen. Sie ist erst sehr spät zu sehen, die Ehrenburg. Momentan ist hier sonntags einiges los. Denn von 11 bis 18 Uhr ist die Burg „lebendig“. Da wir die Burg schon letztes Jahr besichtigt hatten, verzichteten wir diesmal und durchs Ehrenburgertal geht es hinab zum Campingplatz Vogelsang. Von hier aus wäre man ja ganz schnell wieder in Brodenbach aber der Traumpfad nimmt erst noch einen kleinen Umweg über den Jahrsberg. Da sich auf diesem Abschnitt aber noch drei tolle Aussichten auf die Mosel eröffnen, und das aus einer anderen Perspektive, sind wir nicht verärgert über diese zusätzlichen Kilometer. Übers Ehrenmal Brodenbach geht es wieder bergab, unserem Parkplatz und dem Ausgangspunkt unserer Tour  entgegen. 18,6 km liegen hinter uns. Dabei ging es 879 Meter bergauf und wie bei einem Rundweg üblich natürlich auch wieder bergab.

Die Ehrenburg – Namensgeberin der Tour
Und hier vom Ehrenburger Tal aus gesehen

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Fazit: Die Highlights dieser Tour sind die schönen Aussichten, das Brodenbachtal und die Ehrenburg. 18,6 km sind ja nicht sonderlich viel, waren aber aufgrund des Höhenprofils doch recht anspruchsvoll. Die Strecke ist sehr gut ausgeschildert, es sind ausreichend Ruhemöglichkeiten vorhanden. Zwischendrin wirkt der Weg etwas eintönig. In unserer Sternewertung erreicht er deshalb nur ganz knapp die vier Sterne. Weitere Informationen und den Track fürs Navi gibt es auf outdooractive.com sowie auf der Homepage der Traumpfade Rhein-Mosel-Eifel.

 

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